Unwetter am 10. August 2009
Noch sieht alles nach einem normalen Sommerschauer aus.
Aber die Dachrinne hat schon ihr Fassungsvermögen überschritten.
Die Straße ist mehr als nur naß!
Erstaunlich, wie watfähig Kleinwagen sind.
Doch, das ist wirklich die Hauptstraße hier und nicht irgendein Bachbett.
Irgendwo unter diesem See liegen sogar Straßenbahnschienen.
Seitenstraßen werden zu Sturzbächen
Zum Glück läßt sich der Straßenverlauf erahnen.
Unglaublich, diese Wassermassen.
Die Feuerwehr verteilt sich gleichmäßig in der Unwetterzone und beginnt die ersten Keller trockenzulegen.
Zusammen mit den Anwohnern, denn gemeinsam geht’s schneller.
Die Unterführung war komplett abgesoffen. Das Auto ist durchgeschwommen und gottseidank erst gesunken, als das Wasser flach genug war. Weiter hinten, und es wäre geflutet. Wie man sieht ist aber der Pegel schon wieder gesunken.
Diese Unterführung hat den Spitznamen “Schwimmbad”. Warum bloß?
Fast schon Idyllisch: Spiegelung einer Deckenleuchte in einer Pfütze, irgendwo in einem nassen Keller.
Wohin man schaut, sprudelt das Wasser aus den Hofeinfahrten
An diesem Keller-Hintereingang hat das Wasser sich gut angestaut, bis es den Weg durch die Tür fand.
Es ergießen sich weitere Wassermassen auf die Straße, diesmal aus einem anderen Keller.
In der Nacht kein ungewöhnlicher Anblick, ein Feuerwehrfahrzeug. Über 25 davon dürften in der Nacht unterwegs gewesen sein.