Zeit für eine kleine Zwischenbilanz:
Mittlerweile sind mehr als zwei Monate vergangen, in denen ich bisher ausschließlich mit dem ÖPNV zur Arbeit gefahren bin. Einzige Ausnahme war ein geplanter Weg zur Arbeit um auf dem Rückweg in einem Großmarkt einzukaufen, der ohnehin in der Nähe der Arbeitsstätte liegt, wo ein separates Fahren mit der Bahn zur Arbeit und anschließend mit dem Auto zum Einkauf.
In der ganzen Zeit hielten sich die Verspätungen im Rahmen von wenigen verkraftbaren Minuten, Anschlüsse wurden selbst wöhrend der GDL-Lokführerstreiks nicht verpaßt. Letzte Woche Mittwoch mußte das Auto gleich wieder zum Einsatz kommen, nach einem kleinen “Unfall” in der Küche mit anschließender Putzaktion wäre mir sonst nur der Schülerzug eine halbe Stunde später gelieben – keine wirklich angenehme Alternative. Also Auto, aber da kann das System ÖPNV nichts dafür.
am darauffolgenden Tag kam dann der erste “Totalausfall”.An der S-Bahn-Station schon gleich massive Verspätungen auf dem Anzeiger, ein hilfloser Versuch statt am Hauptbahnhof in Höchst den Zug nach Kelkheim zu erwischchen schlug fehl. Also erstmal am Bahnhof Höchst gefrühstückt, mittlerweile kennt man ja auch seine Mitfahrer sodaß sich nette Gepsärche ergeben. Dann der Horror: Schülerzug bis nach Kelkheim. Wie schaffen die es eigentlich um die Uhrzeit schon so viel Energie zu haben, derartig große und laute Sprechblasen aufzupusten? Ich verstehe es nicht. Leider war die Informationspolitik an diesem Tag gelinde gesagt unter aller Sau, eine Durchsage mit Grund der Verspätungen oder Versuche, Anschlüsse noch zu kriegen (In Höchst war der Anschlußzug bei Enifahrt in den Bahnhof noch zu sehen – nach einem regelkonformen Bahnstiegwechsel über Treppen und Tunnel war er weg.) – Fehlanzeige.
Naja, bleibt nue eins, hoffen daß das eine unrühmliche Ausnahme war. Deshalb schließe ich mit den drei magischen Worten:
Nie wieder Schülerzug!
-Corny
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