Ich werde wach, schaue auf die Uhr, und stelle fest, es ist zehn Minuten vor dem eigentlichen Weckerklingeln. Also egal, raus aus der Kiste, die Wichtigkeit von Schlaf wird ja im Allgemeinen deutlich überschätzt.
Ruckzuck fertig gemacht, Futter zum Mitnehmen vorbereitet, Katze nochmal geknuddelt und gefüttert – und ab geht’s. Durch das “Frühaufstehen” dann tatsächlich eine Bahn früher erwischt, die (so früh a Morgen) schon zwei Minuten Verspätung hatte. Naja, ist ja nicht weiter tragisch. In der Bahn dann mal wieder kein Sitzplatz frei, der für mich gepaßt hätte (bei meinen Maßen und dem engen Sitzabstand der modernen Plastebomber wäre es einfach unverschämt, mich jemandem gegenüber zu setzen, was war die Reihenbestuhlung in in einigen alten Straßenbahnen doch schön) – aber egal, drei Haltestellen weiter ist eine S-Bahn-Station, da werden sicher – bingo, die Straßenbahn wird leer, und ich habe meinen Sitzplatz.
Am Hauptbahnhof war die Straßenbahn wieder pünktlich, dort innerhalb von zwei Minuten (statt wie in der RMV-Auskunft angegeben 14(!) Minuten zu meinem Abfahrtsgleis gelangt. Ich war wirklich lange nicht mehr am Hauptbahnhof, der neue Bodenbelag ist wirklich nett geworden – jetzt müßte man an den Bahnsteigen nur noch nachziehen. Auch die neue Ansage ist lustig, die hat was von Flughafen, wenngleich man “HLB” für die englische Ansage wohl auch besser übersetzen sollte.
Für mich eine kleine Premiere: Ein redesignter VT2E, der zu spät ankommt (aber dann doch pünktlich abfuhr) – doch, die sind wirklich ganz nett, nur die Sitzpolster könnten etwas breiter sein.
Alles in allem pünktlich angekommen, um 6:48 im Büro aufgeschlagen, ein akzeptables Ergebnis, aus dem sich ncochmal zehn Minuten klauen lassen, indem ich eine Straßenbahn später fahre.
Der Rückweg ist nicht repräsentativ, da ich nicht direkt nach Hause gefahren bin. Allerdings ist es schon ziemlich nervig, daß der Zug der FKE auf dem Abschnitt Höchst – Hauptbahnhof so lange warten und immer wieder anhalten muß. Irgendwo hat da bei der Trassenplanung jemand gepennt.
Erkenntnisse des Tages:
- Meine Fahrkarte gilt weiter als ich dachte
- Runde 65 km Fahrstrecke, in Geld circa 5 Euro Spritkosten gespart.
- Speicherkarte fürs Handy gekauft, um unterwegs (über Kopfhörer!) Musik hören zu können, weil das Autoradio fehlt einem dann doch
Morgen geht’s weiter.
-Corny
{ 2 } Comments
mhhh Redesignte VT2E ?
Dann würde ich spontan mal die RMV Linien 12,13 oder 15 in den Raum werfen…
Linie 12 ist schon richtig. Nachmittags kommt da übrigens ein 628 oder 629-Gespann (kein Ahnung, ob der eine oder der andere, die Numerirung der FKE-Wagen kenne ich nicht aus dem Kopf.)
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