Zumindest fühlte sich mein letzter Transatlantikflug von Detroit nach Frankfurt genau so an. Nach den guten Erfahrungen im letzten Jahr fiel die Wahl wieder auf Northwest Airlines Delta. Aber diese Veränderung, die sich offenbar nicht nur auf die Außenlackierung des Fliegers auswirkt, hat es leider in sich.
Gab es im letzten Jahr noch alle 20 bis 30 Minuten enien kleinen Getränkeservice (und wenn es nur ein Flugbegleiter war, der mit ner Flasche Wasser und Bechern einmal durchgegangen ist) oder bekam man auf Anfrage auch noch komplette Getränkedosen in der Galley, scheint sich Northwest Delta jetzt an den Getränken reich zu sparen.
Zu den Mahlzeiten gab es Getränke, und einmal dazwischen. Für über acht Stunden Flugzeit schon etwas mau. Den Tee zum Frühstück gab es auch nur noch auf mehrfache Nachfrage.
Aber die wahre Hölle ist es, wenn jemand wie unser Corny mit seinen fast zwei Metern in einem vollen Flugzeug so lange sitzen muß. JA, ich passe in die Reihen rein – aber wenn beim Sitz vor mir die Rückenlehne senkrecht steht, liegen meine Knie bereits an. Ein Zurücklehnen dieser Rückenlehne ist definitiv nicht möglich. Ich möchte gar nicht wissen, wie das bei noch enger bestuhlten Touristenbombern aussieht – bei den ähnlich eng bestuhlten Fliegern der Irren Iren fehlen ja Sitztaschen und Verstellmöglichkeit der Rückenlehne, was viele Probleme im Keime erstickt.
Das Problem der duch einen dahinter sitzenden Corny nicht mehr verstellbaren Rückenlehne bei Northwest Delta führt dann zu lustigen Diskussionen mit dem Flugbegleiter nach dem Schema “Aber es ist das Recht des Fluggastes die Rückenlehne zu verstellen” – “Schön und gut, aber es ist mit Sicherheit nicht meine Pflicht, mir die Beine zu amputieren!”, die am Ende ausgehen wie das Hornberger Schießen.
Liebe Nothwest Delta, spart Euch den Streß. Verkauft wenn ich mitfliege nur für die Hälfte der Sitze Tickets (letztes Jahr war’s noch so leer, daß man sich in die mittleren Reihen legen und schlafen konnte), oder wenn die Maschine voll ist, sucht mich einfach als Upgradekandidat für die Business Class aus. Ich bin stubenrein und kann mich auch benehmen – und Müll durch die Gegend schmeißen tu ich im Gegensatz zu so vielen anderen da vorne auch nicht. Achja, und da ich im Flieger eh nicht schlafe, werd ich die anderen auch nicht zuschnarchen. Es kann doch soooooo einfach sein!
Eine Anpassung der Sitzabstände auf immer größer werdende Menschen fordernde Grüße
-Corny
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