…ist nicht etwa der Name einer Person, die bei irgendeiner der zahlreichen Castingshows im Fersehen gewonnen, verloren, ausgeschieden oder gar nicht erst teilgenommen hat. Nein, es ist der Name eines (laut Wikipedia) “neo-feministischen Aktionsbündnisses” (Verdammt, solche Wortmonster um diese Uhrzeit schreiben hört sich leichter an als es ist) in Schweden.
Die Damen haben sich (wie Feministinnen das gerne tun) zur Aufgabe gemacht, eine Ungerechtigkeit im Verhältnis zwischen Frauen und Männern zu beseitigen. Doch was ist das besondere an dieser Aktion? Es geht hierbei nicht um die große Weltverbesserung zu Hause oder im Berufsleben. Es geht um die Freizeit. Genauer gesagt, es geht um Schwimmbäder.
In Schweden ist es, wie hierzulande auch, üblich, daß Männer in Badehosen oder Badeshorts, also “oben ohne” herumlaufen, während es für Frauen obligatorisch ist, ihren Oberkörper zu bekleiden. Sei es durch ein Bikinioberteil oder einen Badeanzug – hauptsache bekleidet. Und genau diese Ungerechtigkeit ist es, die die Damen stört, und für deren Abschaffung sie sich einsetzen.
Da diese Forderung eine sinnvolle ist, die zudem kaum ökonomische Seiteneffekte haben kann (anders als beispielsweise Lohndebatten) denke ich, es ist nur recht und billig, wenn jeder diese Forderung nach allen Kräften unterstützt. Diese schreckliche Ungerechtigkeit muß aus der Welt geschafft werden. Und das nicht nur in Schweden, sondern auch hier bei uns vor unserer Haustür. Die Westliche Welt schaut kritisch auf die Verschleierungsgebote in manchen islamischen Gruppen, aber selbst verlangen wir von unseren Frauen, daß sie sich im Schwimmbad verhüllen müssen? Die “Herren der Schöpfung” hingegen dürfen ihren Pilsspoiler über das Pimmelhöschen hängen und alle anderen an ihrer Rückenbehaarung teilhaben lassen?
Das muß aufhören, ein für alle mal!
Und deshalb fordere ich alle Leserinnen von colaholiker.de auf, mutig zu sein, den ersten Schritt zu machen, und sich selbst Bara Bröst anzuschließen! Überzeugt Eure Freundinnen, daß sie ihre Freundinnen überzeugen, die wiederum… genau.
Aber auch die männlichen Leser müssen nicht untätig sein. Ermutigt Eure Freundinnen, erzählt Euren Kumpels davon, mit der Bitte, daß sie ihre Freundinnen überzeugen und ihren Kumpels.. ja, ich sehe, Ihr habt’s verstanden.
Und jeder, ja wirklich jeder, egal ob Weiblein oder Männlein, kann sich stark machen, einfach durch eine “Unterschrift” als Kommentar zu diesem Blogeintrag. Nur gemeinsam schaffen wir es, diese Ungerechtigkeit zu beseitigen!
Und weil ich jetzt fertig habe, gehe ich mit gutem Beispiel voran und unterschreibe
-Corny
PS: Falls sich jetzt einer fragt, wie ich drauf komme, ausgerechnet über feministische Themen hier bei colaholiker.de zu schreiben – aufmerksam wurde ich auf diese Gruppe durch einen Artikel im Onlineangebot der ZEIT.
P²S: Nein, heute ist nicht der 1. April
P³S: Ja Herr Müller, ich unterstütze diese Aktion wirklich nur aus reiner Selbstlosigkeit und völlig uneigennützig. Auch wenn Sie es mir nicht glauben.
{ 3 } Comments
hmm – ja, klingt unterstützenswert…
*dafür*
Dafür !
Absolut dafür!
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